Pierre-François Bocion
Spuren des Seins, 2019

15. Mobilbildskulptur, 1992-2014

Die Mobilbildskultur wurde als integriertes Kunstsystem (Skulptur, Bild, Bewegung, Abstraktion) 1996 zum ersten mal kreiert und gebaut. Auf einem dreieckigen Metallkasten (drei Flächen, 80x60cm, wurden zusammen geschweisst) wurden drei gegenständliche Bilder befestigt. Der Metallkasten wurde auf einen Metallständer montiert (Höhe: 1.80m), mit einem Elektromotor bewegt und die Drehzahl des Elektromtors mit einem Steuergerät variiert (langsam, mittel, hoch (18 Umdrehungen/Sekunde). Bei der Geschwindigkeit hoch wurden die Bilder abstrakt wahr genommen, bei der mittleren Geschwindigkeit wie wenn man aus dem fahrenden Zug blickt und bei der langsamen Geschwindigkeit wie wenn der Zug sich in Bewegung setzt, 1996.


Metallkasten mit unbewegten Bildern, 1996.


Drehende Bilder bei langsamer Geschwindigkeit, 1996.


Drehende Bilder bei hoher Geschwindigkeit; ungegenständlich, 1996.


Die Mobilebildskulptur wurde technisch in den Jahren 1996 bis 2004 zu erst verkleinert, später in Teile zerlegt, damit diese besser transportiert werden konnte. 2014 wurde der dreieckige Kasten durch ein Rohr (Durchmesser: 70cm) ersetzt damit beim drehen die Bilder sich besser verflochten, 1996-2014.